Der RV8 - Rolf-Victor

Eigentlich ein MGB 2.0, wie man heute sagen würde.
1992 kam man in der MG ROVER Group auf die Idee, dem spürbaren Interesse an Roadstern (z.B. MAZDA MX5) mit einem auf dem MGB basierenden aber modernisierten Version nachzukommen.

Die Karosserie wurde mit verbreiterten Kotflügeln hinten und vorne modernisiert, die Stoßfänger zeitgemäß in die Karosserie integriert, natürlich aus Kunststoff, wie auch die nach unten verbreiterten Holme.
Das Fahrwerk wurde nur wenig verbessert und hatte weiterhin die alte blattgefederte Hinterachse des MGB, allerdings in einer 1-Blatt Ausführung und mit Schubstrebe. Motorhaube und Türen stammten ebenfalls vom alten Modell, genauso wie die hinteren Trommelbremsen. Die Scheibenbremsen vorne waren jetzt innenbelüftet.

Der neue Motor war der bekannte Rover-V8 aus dem alten MGB GT V8, allerdings mit einem Hubraum von 3.946 cm³ und als Einspritzer. Auch wurde ein Sperrdifferenzial eingebaut. Neu war auch die Motor-Elektonik, Wegfahrsperrem, Alarmanlage und serienmäßig eingebaute 6 Lautprecher, hinten als Woofer.

Die Innenausstattung erfüllte Luxusansprüche und enthielt Furnier aus Ulmenholz und Conolly-Leder.
Die Fahrleistungen waren gut; 190 bhp (142 kW) bei 4.750 min−1 ermöglichten eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,9 Sekunden. Hauptsächlich wegen seiner hinteren Trommelbremsen und der Hinterachsaufhängung an Blattfedern (die als altmodisch in einem Hochleistungsfahrzeug galten) wurde der RV8 von zeitgenössischen Autotestern nicht gut aufgenommen.

(Text teilweise aus Wikipedia übernommen)

31.03.2017

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